Revolting – Hymns Of Ghastly Horror

9 Songs 35:44

FDA-Rekotz

Man kann ja Rogga Johannson vorwerfen, was man will, aber gewiss nicht, dass der Schwede auf der faulen Haut liegt. Mittlerweile habe ich echt den Überblick verloren, bei wie vielen Bands der Kollege seine Finger im Spiel hat. Obwohl es Revoltig erst seit 2008 gibt, kommt im typischen Jahresrhythmus auch schon das vierte Album heraus, und das klingt im Vergleich zu seinen Vorgängern um einiges melodischer und breitgefächerter. Der markante, tiefe, kehlige Gesang ist nach wie vor präsent und auch das Markenzeichen von Rogga. Auf „Hymns Of Ghastly Horror“ wütet sich der Workaholic mit dem quirlig schwarzen Humor durch neun blutverschmierte Songs, die von Horrorgeschichten und rotem Saft nur so sprudeln. Das klingt zwar alles nicht verkehrt oder gar schlecht, aber fairer Weise sollte erwähnt werden, dass es einfach nichts Außergewöhnliches ist, was uns der Gute hier kredenzt. Und genau das hat einen etwas faden Beigeschmack. Man hört dem Album zwar an, dass die Jungs schon in ihrem Element Death Metal sind, aber irgendwie fühlt es sich dennoch so an, dass Revoltings Sound eher vom Fließband kommt. Aber ich will das Album um Horrors Willen nicht schlecht reden, denn dafür steckt hier zuviel Herzblut in den Songs, was man gerade bei den Gitarrenmelodien heraushört. Ich denke, Edge of Sanity wird ein großer und wichtiger Einfluss gewesen sein. Die ersten Sekunden nach dem Einlegen der Scheibe klingen gar schauderhaft, aber zum Glück besinnen sich die drei Schweden eines Besseren und schwingen fortan eine gehörige Portion ekligen, stumpfen Death Metal, der hin und wieder von Intros und Filmsamples unterlegt ist, was aber nicht so recht zünden will. Die Scheibe hat einen recht fetten Sound, und so schießen die Songs enorm blutrünstig aus den Boxen. Obwohl hier wirklich jede Menge Death Metal geboten wird, ist diese Art von Blut getränktem Horror Death Metal nicht wirklich ganz mein Geschmack, auf Dauer gibt mir diese Art von Todes Metal einfach nichts. Wer auf verrückten, teils melodisch angehauchten, groovigen Death Metal abfährt, der sollte mal bei Rogga vorbeikommen und mit ihm zusammen das Horrormahl verspeisen, um eventuell so die Geheimnisse dieses Albums zu verstehen.

Rayk / HAMMERHEART ZINE

Berkowitz – Sent To Dominate

8 Songs – 41:33

Gravity Entertainment

Seit zig Wochen schiebe ich nun diese CD vor mir her, in der Hoffnung, dass sich die Kritik vielleicht von alleine schreibt. Aber nichts geschieht. Das Albumcover und das von Robert Zimmermann (seines Zeichens Hauptverantwortlicher von Berkowitz) getragene Napalm Death Shirt lassen mich zunächst in eine Richtung denken, die mir sehr gefallen würde. Aber auch hier kommt es wieder anders als gedacht. Wenn ich mir den Promozettel des Schweizer Labels durchlese und als Stilbeschreibung Death/Black/Grind-Projekt lese, wird mir ganz unwohl, und es stellt sich mir die Frage: Ja, was denn nun? Ich habe diese Scheibe nun wirklich was weiß ich wie viele Male gehört, und dennoch bleiben viel zu viele Fragen offen. Auf „Sent To Dominate“ versucht man zwar, die oben angeschriebenen Stile miteinander zu vermischen, aber so richtig will es nicht klappen. Das Schlimme an dieser Scheibe ist, dass alleine das Soundgerüst so was von künstlich klingt, dass hier wirklich zu keiner Minute eine gewisse Art von Hörgenuss entstehen kann. Mister N.K. von der Band Der Weg einer Freiheit schafft es zwar, coole Gitarrenriffs/Soli in die Songs einfließen zu lassen, wie es zum Beispiel bei „Dictate Destruction“ der Fall ist, aber das kommt eben viel zu selten vor. Obwohl Robert ordentlich seine Stimmbänder malträtiert, indem er recht tief brüllt und kreischt, schafft er es leider nicht, seinen eigenen Weg zu finden und somit auch nicht, dass von seiner durchaus ruppigen Stimme etwas nachhaltig positiv hervorzuheben wäre. Rein von den Texten her soll es um politische Missstände, Terror, Kriege etc. gehen, was ich durchaus interessant finde. Dennoch bleibt Berkowitz ein Projekt, was noch zu viele Stolpersteine aufweist und leider kein eigenes Gesicht hat. Hier gibt es über 40 Minuten Spielzeit leider nichts anderes zu hören als recht künstlich zusammengekleisterte Metalmucke, die einfach nicht zünden will. Tipp: Entscheidet euch für einen homogeneren Sound und maximal zwei Stile. Aber dieser metallische Haushalt dient einzig zur Entrümpelung. Und dem Schweizer Label rate ich, in Zukunft bei seinen Promoschreiben etwas mehr Realität walten zu lassen.

Rayk / HAMMERHEART ZINE

Velocidad Absurda – Inexorable Doomed To Cataclysm

9 Songs – 38:30

Hecatombe Records

Wie sagte Luigi Colani einst so schön? „95 Prozent von dem, was uns umgibt, ist Scheiße.” Ob er da wohl auch an Velocidad Absurda dachte? Ich bin mir sicher! Es gibt Bands, da fragt man sich zurecht: Warum zum Teufel müssen sich gerade „die“ erneut formieren, um im Jauchebecken des Brutal Death Metal mitstinken zu wollen? Das, was man uns hier vorsetzt, hat nicht mal ansatzweise mit brutalem Todesstoff zu tun. So etwas Belangloses, enorm Peinliches und ultra Schwules habe ich in den letzten Jahren selten gehört. Der Sound ist wahrer Matsch, was ja an sich zum restlichen Material bestens passt. Der extrem behinderte Gesangstil der Marke Schnorchel-Röchel-Dünnschiss von Ivan ist, wie passend, voll für’n Arsch!!! Für diese Art von Mucke braucht es definitiv NULL Talent, denn diese Songs, wenn man sie mal so nennen will, sind auf hinterstem Hilfsschule-Niveau hängen geblieben und festgefahren. Dieses Album ist ein wahrer Keulenschlag für all jene Demobands, die im Death Metal Bereich der härteren Gangart echt was zu bieten haben. Hier trifft unsicheres, total dilettantisches Gitarrenhandwerk auf konfusen Songaufbau, der begleitet wird von stümperhaften Ideen. Dagegen muten die Amis Mortician schon progressiv an (und das will was heißen!!). Wer sich diesen Rotz namens Velocidad Absurda immer noch nicht vorstellen kann, dem rate ich, dass er sich einfach ins nächst gelegene Schlachthaus begibt, um beim Schweineschlachten dabei zu sein, wenn der Bolzen mal nicht da einschlägt, wo er hin sollte. Das trifft jedenfalls am ehesten auf die quäkende Fäkal-, sorry, Vocalarbeit zu, die hier „geleistet“ wird. Was die Produktion angeht, ein Lacher an allen Ecken und Kanten. Ganz egal, was ich auch für einen undergroundigen Sound vor bzw. nach dieser CD einlegte, es klang alles weitaus besser und druckvoller als diese Kinderkacke. Das hier ist kein Death Metal, das ist Comedy in ihrer schlechtesten Form. Ich hoffe nur, dass das Label mit diesen Pissern so richtig auf die Schnauze fällt. Mit dem Song „Igominia“ gibt es sogar noch einen Bonussong, oh danke, Jungs! Wäre echt nicht nötig gewesen!! Ein Album, was so viel Spaß macht wie Hundescheiße am Schuh! PS: Wenn schon die Musik scheiße ist, dann sollen es wohl die nackten Damen im Booklet wieder wett machen, oder was? Jungs, vergesst es einfach! Kurz: Wer mal wieder so richtig lachen oder heulen will, was der Metal noch alles an grenzdebilen Sachen zu bieten hat, der hört hier ganz kurz rein, gibt aber KEIN Geld dafür aus! Da ich heute großzügig bin, gibt es zur Feier des Tages Null Punkte und einen mächtigen Arschtritt hinterher. Eigentlich sollte man hier Minuspunkte vergeben!

Rayk / HAMMERHEART ZINE

Mortal Peril – Of Black Days And Cruel Alliances

5 Songs – 19:33

Eigenpressung

Eine noch recht junge und auch noch unbekannte Band aus dem Raum Köln kommt mir mit Mortal Peril vor die Finger. 80er Jahre Thrash aus dem Hause Bay Area lassen hier gerne mal grüßen. Zwar noch nicht so ausgereift wie ihre großen Vorbilder, aber auf einem guten Weg. Hier und da holpert und hängt es noch ein klein wenig, jedoch dürfte sich dies bestimmt von Probe zu Probe und bei der nächsten CD (auch Soundmässig ist noch Platz nach oben) etwas verändern. So könnte Sänger Jan Rademacher hier und da noch etwas an seiner Stimme feilen (Ausdruck, variabler), aber das dreckige Gewand in seiner Stimme hat auch etwas Interessantes & Passendes – man höre z.B. „One More Black Day“. Es gibt richtig gute Riffs und Soli („Raper Of Phrases“) zu lauschen, die so manchen ollen Thrasher das Herz höher schlagen lassen. Man merkt die drei wollen zeigen der gute alte Thrash Metal ist einfach immer noch ein Hauptbestandteil in der deutschen Metal Szene. Es gibt nach wie vor einige bisher unbekannte Bands, die sich in unseren Breitengraden verstecken und darauf warten, entdeckt zu werden. Dazu kann man auch Mortal Peril zählen. Da steckt noch Potential in den Jungs, lasst es nur raus und zwar schnell. Klar?!   www.mortal-peril.de

Wolle / STREETCLEANER ZINE

Vardlokkur - Articulo Mortis

6 Songs - 31:44

Trollzorn/Soulfood

Black Metal sollte für viele vor allem schnell, wütend und kompromisslos sein, und genau da kommt Dänemarks Schocktruppe Nr. 1 ins Spiel, die auf den unheilbringenden Namen Vardlokkur hört. Meine Fresse, das Teil rast sofort nach Einlegen der CD in einer Affengeschwindigkeit los, und man kommt sich aufgrund der ungestümen Herangehensweise gar wie auf einem Schlachtfeld vor. Vardlokkur geben sich auch auf ihrem aktuellsten Album nicht mit Firlefanz oder gar mit Melodien ab, nein, dafür ist keine Zeit. Und so drischt und kreischt man voller Inbrunst seinen Hass bösartigst heraus. Klar ist, dass Vardlokkur eins an der Waffel haben, aber das kommt dem grantigen BM Sound, den sie uns vorsetzen, nur zu Gute. Die vier von Satan beseelten Krieger bringen die schwarze Pest übers Christentum, dass es für alle BM Fans, die auf „voll auf die Fresse“-BM abfahren, ein wahres Fest sein wird, sich dieses Geschütz um die Ohren ballern zu lassen. Es dürfte sich nahezu von alleine verstehen, dass hier rein spielerisch keine hohen Qualitätsmaßstäbe gesetzt werden, was allerdings nicht negativ zu verstehen ist. Hier herrscht einfach nur Chaos, Tod und Verderben, und dennoch klingt es nie aufgesetzt oder gar langweilig bzw. stümperhaft. Eine Überscheibe ist es nicht, aber das stand bei diesen Dänen auch nie zur Debatte! Perverser Black Metal, wie er im Buche steht.

Rayk / HAMMERHEART ZINE

Nailed Down 3x 7“ EP

16 Songs

Power It Up

In Szenekreisen bekannt wie ein bunter Hund, liefern uns die verrückten Australier 16 neue barbarische, schnelle HC/Punk Brecher, die ihresgleichen suchen. Nailed Down sind von der amerikanischen HC Bewegung vom Ende der 80er Jahre inspiriert, und genau in diese Richtung gehen auch die Songs ihrer neuesten Veröffentlichung. Das Album auf drei Siebenzoll-EPs zu pressen, finde ich nicht nur eine geile Idee, sondern es zeigt auch, dass sie knietief im Underground verwurzelt sind. Kims und Rohans schneller und wütender Schreigesang ist eines der Markenzeichen der Jungs aus Perth. Die Songs sind weder vertrackt noch kompliziert, sondern auf den Punkt genau, kurz und brachial, so als würdest du permanent eins mit der Faust in die Fresse bekommen. Und genau so sollte auch HC gespielt werden, schnell, kompromisslos und mit einer klaren Ansage. Mit „Napalm Fear“ gibt es zudem noch ein oberamtliches Negative FX Cover, und auch hier beweisen die Kängurus Stil und Talent. Wer jetzt immer noch zögert, ob er sich das Teil zulegen soll oder nicht, ist selbst schuld an seiner Misere!

Rayk / HAMMERHEART ZINE

Zombie Ritual – Dawn Of The Zombie Slaughter

10 Songs – 37:13

Power It Up

Anfangs war ich etwas irritiert, wie diese Japaner ins Power It Up Veröffentlichungsschema passen. Aber nach den ersten Songs ergab des Rätsels Lösung – ja, das passt durchaus ins Konzept. Es ist hinlänglich bekannt, dass Haemorrhage bei Power It Up schon viele Jahre nicht auf taube Ohren stoßen, und so wundert es nicht, dass diese japanischen Zombies beim hiesigen Label untergekommen sind. Denn Zombie Ritual erinnern teilweise beim Gesang als auch von ihrer Sickness an die Spanier. Allerdings mischen die vier schrägen Zombies ihre Schlachtplatte noch mit einer dreckigen Portion Thrash, dem auch die ein oder andere Melodie im vermoderten Körperklangbild kleben blieb. Der Gesang pendelt zwischen Growlen und teils gepresstem Schreigesang. Man könnte es auch Donald Duck auf Grind nennen, hähä. Insgesamt schlachtet man sich durch zehn Songs, die recht abwechslungsreich ausfallen. Die Gitarrenfraktion zeigt, dass in der heimischen Anlage viel Metal gehört wird, womit man Pluspunkte sammeln kann. Mit dem Song „Zombie Angel Fallen“ hat man allerdings einen ziemlich eigensinnigen Song am Start. Denn der klingt für meine Begriffe etwas zu „weit über den Tellerrand“ geschaut. Diese Japaner scheinen jedenfalls sehr vom Zombiedasein angetan zu sein, denn wirklich jeder Song beinhaltet das Wort Zombie. Die Songs sind an sich recht groovetauglich eingeholzt worden, was den Mitwippfaktor unterstützt und somit wohl auch live recht gut funktionieren sollte. Unterm Strich bleibt es eine solide kranke Scheibe, die aber noch ausbaufähig ist. Diejenigen, die sich eine Mischung aus Birdflesh und Haemorrhage vorstellen können, sollten das Album der Japaner mal antesten. Mit „Dawn Of The Zombie Slaughter“ haben diese Schergen jedenfalls ein monsterhaft schrulliges Album erschaffen, was sie von ihren Artgenossen positiv unterscheidet.

Rayk / HAMMERHEART ZINE

Manowar – The Lord Of Steel

10 Songs – 52:09 min

Magic Circle

„Back To The Roots“ – so könnte wohl der Untertitel der neuen Manowar-CD The Lord Of Steel lauten. Die Jungs um Joey DeMaio besinnen sich auf dieser Scheibe nämlich auf ihre Wurzeln, und liefern ein reinrassiges Heavy Metal Album ab, das stilistisch gut in die glorreichen 80er Jahre gepasst hätte. In den letzten Jahren hatten sich die Metal-Warriors bekanntlich immer mehr in Richtung Bombast und orchestralem Sound entwickelt und oftmals mit opulenten Keyboardteppichen einen Pathos verbreitet, der fast schon ins Lächerliche ging. Davon ist auf The Lord Of Steel so gut wie nichts mehr zu hören. Der Titeltrack eröffnet das Album im Uptempo und mit einem Flair, das man schon lange nicht mehr gehört hat. Traditioneller geht es kaum noch, und das lässt für den Rest der Scheibe große Hoffnungen aufkommen, zumal das folgende Manowarriors in eine ähnliche Richtung geht, wenngleich der Song nicht so schnell ist wie der Opener. Nach Born In A Grave folgt dann mit Righteous Glory eine schöne Halbballade, die zweifellos gelungen ist. Einen Totalausfall stellt leider Black List dar, da diese Nummer schlichtweg langweilig vor sich hinstampft. El Gringo lässt dann noch mal aufhören, und der Rest ist immerhin ordentlich. Soweit hört sich dieses Review ja sehr positiv an, und im Prinzip ist es auch genau so gemeint. Allerdings sollte auch nicht verschwiegen werden, dass die selbsternannten Kings Of Metal nicht an ihre besten Zeiten heranreichen. Das gilt sowohl für Frontmann Eric Adams, der nicht mehr die Höhen und Screams wie früher erreicht, als auch für das Songwriting im Gesamtbild. Sicherlich sind sehr viele gute bis sehr gute Songs dabei, aber was fehlt, sind absolute Überflieger wie seinerzeit Thor, Guyana oder Revelations. Solche Meisterwerke sucht man auf The Lord Of Steel vergebens. Allerdings muss man auch überlegen, dass die meisten älteren/etablierten Bands ihren Zenit schon lange überschritten haben und weitaus schwächere Alben abliefern als Manowar dies mit The Lord Of Steel tun. Unter dem Strich bleibt zu bilanzieren, dass die Amis ein überraschend gutes und traditionelles Heavy Metal Album zustande gebracht haben, das stilistisch zu ihren Anfangszeiten zurücktendiert und im Großen und Ganzen durchaus gefällig ist.

Wolfgang Volk / STREETCLEANER ZINE

Running Wild – Shadowmaker

10 Songs – 51:01 min

Steamhammer / SPV

Captain Jack Sparrow Rock´n´Rolf sticht mit seiner Vorzeigefregatte Black Pearl Running Wild also doch noch einmal in See. Mal ganz ehrlich – als alter Running Wild Fan kommt man sich da schon ein bisschen verarscht vor. Wie war das doch gleich? „Ich habe mit Running Wild nichts mehr zu sagen, deshalb beende ich das Kapitel“ So oder so ähnlich äußerste sich Herr Kasparek vor gar nicht allzu langer Zeit, daher mutet sein plötzlicher Gesinneswandel jetzt verdammt merkwürdig an. Und machen wir uns nichts vor – der Verdacht liegt nahe, dass es schlicht und einfach im Geldbeutel gejuckt hat und der gute alte Rolf ein bisschen Kohle braucht. Naja … wie auch immer. Kommen wir nun zur neuen Scheibe Shadowmaker. Eigentlich sollte ein Album immer mit einem Highlight beginnen, das den Zuhörer von Anfang an mitreißt, doch leider ist dies beim Opener Piece Of The Action nicht der Fall. Die Nummer plätschert relativ belanglos und bieder in Hardrock-Manier vor sich hin und entfacht nicht mal ansatzweise einen Begeisterungsfunken. Und so leid es mir tut … viel besser wird es auch im Laufe des weiteren Anhörens nicht. Sicherlich gibt es auch richtig gute und überzeugende Stücke wie I Am Who I Am, das ein typischer Running Wild Track ist, aber der Großteil des Albums ist einfach nur durchschnittlich und stellenweise sogar richtiggehend langweilig (z.B. Black Shadow). Und als ob das noch nicht traurig genug wäre, gibt es auch richtiggehend poppige Songs wie Me + The Boys, das schon an der Grenze zum Peinlichen ist. Fazit: Shadowmaker ist vermutlich das schwächste Running Wild Album der Bandgeschichte und die Enttäuschung des Jahres. Persönlicher Zusatz: ich bin mit Running Wild aufgewachsen und war immer Fan der Band, daher ist es umso trauriger, einen solchen Verriss schreiben zu müssen.

Wolfgang Volk / STREETCLEANER ZINE

Aktuelle Ausgaben:

KRACHMANIFEST # 1

KRACHMANIFEST # 1

 

Interviews: Fiend (Grindcore, USA), Graveyard (Death Metal, Spanien), Plastic Surgery Disaster (Grindcore, Deutschland), Rödel Records (Grind/Hardcore Label aus Deutschland), Sarinvomit (Black Metal, Türkei), Violent Frustration (Grind/Death, Deutschland), Wode (Black Metal, England), Masters of the Unicorn Festival, Cryptic Brood (Death Metal, Deutschland) und Sun Worship (Black Metal, Deutschland)

 

Specials: Zahlreiche Reviews und Konzertberichte!

 

Umfang: 88 Seiten

Aufmachung:  schwarz-weiss gedrucktes Fanzine

Preis: 3,00 € (zzgl. 1,50 € P&V)

Bestellung per Mail an krachmanifest@gmx.net

STREETCLEANER # 26

Interviews: Alan Tecchio, Lord Vigo, Mayfair, Time to Bleed, Gruesome, Ferdy Doernberg, Markus Vesper Covergestaltung, Subconsions, Waldemar Sorychta, Morgoth, Pythia, Jutta Weinhold, Flaming Row, Ralf Siedek Umlaeut. Specials: Lemmy Nachruf, Keep It True Festival, Baeaeaem Fesival. Zahlreiche CD-, Buch-, Fanzine-, Spiele-, Tape- und Live-Reviews!

Umfang: ?? Seiten

Preis: 2 € (zzgl. 1 € P&V)

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