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Dio – Rainbow In The Dark (Biografie)
Seiten – 224 - ISBN: 978-3-940822-15-4
Deutsch – Preis 21,90€
Iron Pages Verlag

Iron Pages ist ja mittlerweile bekannt für tolle, interessante und unterhaltsame Biografien (Blut & Schweiß – Sick Of It All, United & Strong – Agnostic Front, Run To The Hills – Iron Maiden, Bruce Dickinson etc.). Dazu gehört jetzt auch diese hier von und über Ronnie James Dio. In diesem Buch zeigt Ronnie James Dio nicht nur als sympathischer Mensch, sondern auch grundehrlich, in dem er auch mal den einen oder anderen Fehler eingesteht. Beginnen tut diese Biografie, im Prinzip mit dem ersten Gig 1986, als er zum ersten Mal mit seinem eigenen Namen als Hauptact im Madison Square Garden in New York Auftrat (war für ihn einer seiner musikalischen Höhepunkte und sehr bedeutet dort zu spielen). Mit verantwortlich für dieses Buch ist Wendy Dio (Managerin und Ehefrau von Dio) sowie Musikjournalist Mick Wolf – Ronnie James Dio schrieb an diesem Werk bis kurz vor seinem Tod. Wendy fügte hier und da persönliche Kommentare ein und diese sind nicht immer so freundlich gegenüber so manchen ex. Mitglied von Dios Band. Diese Einschübe mögen zwar wichtig und auch zum Teil gut, sowie interessant sein, wirken aber manchmal etwas unpassend. Das wäre vielleicht zum Ende des Buches als Nachtrag (ein Vorwort von Wendy gibt es ja auch in diesem Buch) besser gekommen, aber okay. Ich denke Fans von Ronnie James Dio werden sich dieses Buch nicht entgehen lassen und so manche interessante Stunde damit verbringen. Zu den vielen Buchstaben im Buch gibt es auch ein paar tolle Fotos dazu, ich denke einige davon hätte man als Fan ohne dieses Buch nie zu Gesicht bekommen. Wirklich alles in allem sehr interessant und ich freue mich auf die nächste Veröffentlichung, die über Iron Pages veröffentlicht wird. 
(wolle)

Blut und Schweiß
Autobiographie Sick Of It All Lou & Pete Koller
272 Seiten – 19:99 €
ISBN : 978-3-940822-14-7 – IP-Verlag

Wer Hardcore mag, kommt an Sick Of It All (1986 gegründet) sowieso nicht vorbei. Dieses Buch dürfte aber nicht nur Fans des Genre und der Band interessieren. Jeder, der Fan der guten harten und lauten Musik ist, wird so manche Seite verschlingen. Die Geschichte der Band zeigt auf, man muss nicht unbedingt aus der Gosse kommen, um guten Hardcore zu spielen (obwohl es auch „Liebe“ zum Hevay Metal gab, war die Liebe zum Hardcore aber dann größer). Man hatte auch immer einen Blick über den Tellerrand. Es zeigt auch, was die beiden angetrieben hat, Musik zu machen, trotz vieler Widerstände. Es geht hier recht offen zur Sache, auch Gefühle spielen hier und da mal die Rolle. Dafür steht, dass die beiden in einem sehr guten, familiären behüteten Umfeld aufwuchsen. Die Jungs spielen ja nicht nur 08/15 HC, sondern gehören neben Agnostic Front zu den Pionieren dieser Musik Art und sind mit eine der wichtigsten Bands. Wer Sick Of It All schon einmal Live erleben durfte, weiß, die Jungs machen sehr gute Mucke mit viel Hirn. Da merkt man auch, dass die beiden durch ihre europäische Abstammung der Mutter für andere Kulturen offen waren bzw. sind.  Des weiteren verbreiten sie beim Anhören so manchen aggressiven Hörorgasmus im Gehörgang. Das Buch ist wie eine Art Interview aufgebaut. Zahlreiche Beiträge kommen auch von Ex- Bandmitglieder oder Freunde, Familienmitglieder, sowie weitere bekannte Musiker von Bands, wie Slayer, D.R.I., Napalm Death etc.  Es macht nicht nur Spaß (da auch mal etwas amüsant), die Geschichte der Jungs zu lesen, sondern ist auch sehr interessant und wird durch so manches Bild mit Strichmännchen, Flyer etc. aufgefrischt. Geschrieben hat Howie Abrams zusammen mit den beiden Brüdern das Buch, er ist ein langjähriger Weggefährte der beiden. Ein Buch was man nur empfehlen kann und eigentlich in keinem Buchregal eines Metal oder Hardcore Fans fehlen darf. (wolle)

G.U.C. - Magazin #28 (deutsch)

Wie jedes Jahr im Juni erscheint auch dieses Mal wieder pünktlich das neue G.U.C. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir die letzten zwei Ausgaben nicht so recht zusagten und ich somit das Heft um Herausgeber Rüdiger etwas aus den Augen verlor. Hauptsächlich lag es daran, dass mir entweder die vorgestellten Bands nicht zusagten oder aber die Interviews für meinen Geschmack schlicht und einfach zu kurz waren. Als die Nr. 28 hereinflatterte, war ich erst mal gespannt, ob sich inzwischen etwas geändert hat. Und ich muss sagen, dass mir die vorliegende Ausgabe echt gut reinläuft, was vor allem an den interviewten Bands liegt. Da beim G.U.C. schon eh und je viele verschiedene Schreiber mitwirken, ist natürlich immer für genug Abwechslung gesorgt. Mein persönliches Highlight in dieser Ausgabe ist das kurze und bündige Interview mit den Pseudo-Intellektuellen Zanthrophya Ex, ha, herrlich. Solche Interviews gibt es heutzutage viel zu wenig. Beispiel gefällig?? „...in den Texten lese ich Schwanz, Wichsen, Arschficken, nix Fotze. Muss ich mir Sorgen machen?“ Und das ist nicht die einzige coole Frage! Schreiberin Videbo trifft mit ihren sehr gezielten Fragen schon länger meinen Geschmack, aber gerade in der neuen Ausgabe sind so einige Hammerteile dabei. Dass die Frau kein Blatt vor den Mund nimmt und auch sehr gerne mal kritisch wird sowie schön nachbohrt, gefällt mir besonders. Aber auch die anderen Interviews können sich sehen und lesen lassen. Neben oben besagten gibt es noch Interviews mit den sehr hoffnungsvollen Grindcorlern Abjured, Asgaia, DeZafra Ridge, Fyretyre, Grace, Inexorable, Kaapora, Lucifera, Menschenfresser, Nevertrust, Oakenshield (leider ziemlich kurz geraten, aber kann dennoch überzeugen!), Resistance of Yileld, Taste of Tears, Woburn House. Obwohl ich kein wirklicher Freund von Paul Speckmann und seinen Bands bin, muss ich zugeben, dass mir dieses Master Interview verdammt gut gefällt, denn Onkel Paul hat einiges zu erzählen, gerade was die Vergangenheit angeht. Natürlich darf auch das „Panoptikum des Grauens“ nicht fehlen, dieses Mal handelt es von Heiratsschwindlern und Blaubärten (kennt diesen Ausdruck überhaupt noch einer unter den 25-jährigen??). Anfangs klingt das Thema recht abgedroschen und langweilig, aber ich versichere, das Teil hat es wahrlich in sich. Wie man sieht, ist wieder einiges an Lesestoff auf 126 Seiten zusammengekommen. Was ich ebenfalls sehr lobenswert finde, ist die Tatsache, dass Rüdiger und seine schreibende Zunft nach wie vor an ihrer Devise, möglichst viele deutsche Bands vorzustellen, festhalten. Reviews gibt es wieder in Hülle und Fülle. Im Großen und Ganzen sind die Kritiken recht gut und ehrlich geschrieben. Manche Teile sind mir zu lang, andere wieder arg kurz geraten, aber dennoch immer mit dem nötigen Hintergrundwissen. Weniger gut gefällt mir die enorm breite Palette der Bücherbesprechungen, wo man vor fast gar nichts halt macht. Das macht eher einen überladenen Eindruck, aber das ist sicher Ansichtssache. Obligatorisch ist auch dieses Mal wieder ein CD-Sampler mit dabei, wo eine Vielzahl der Bands vertreten sind, die im Heft vorkommen. Ich für meinen Teil bin wirklich positiv überrascht. Und als Schmankerl gibt es noch einen außergewöhnlichen Panzerfahrerbericht, der ebenfalls von Videbo geschrieben wurde, und auch hier beweist die Gute, dass sie mehr drauf hat, als nur über Musik zu schreiben. Daumen hoch. Bestellungen gehen an: Rüdiger Grasse, Staudacher Str.7, 93354 Siegenburg. Nehmt am besten vorher kurz per Email Kontakt auf unter: info@guc-area.de.

Rayk / HAMMERHEART ZINE

Aktuelle Ausgaben:

STREETCLEANER # 29

POSSESSED Titelstory und Interviews mit ASSASSIN, GRIP INC., SULPHUR AEON, BLOOD FIRE DEATH, CRITICAL MESS, GUMOMANIACS, INDUCTION, TOXIKULL, WARCHEST und NEW EVIL MUSIC. Plus Fanzine-Special und zahlreiche Live-Reviews sowie CD Reviews & 7`inch Special

Umfang: 92 Seiten

Preis: 2 € (zzgl. 1,55 € P&V)

Bezahlung via Paypal an die E-Mail-Adresse "wolfgang.schmeer@gmx.de" ist ebenfalls möglich. Bitte die Versandadresse mit angeben! 

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