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Interviews

COMING SOON: Weitere Interviews

Zwar geniessen unsere beiden Fanzines eindeutig Priorität, jedoch werden in Ausnahmefällen auch hier Interviews gepostet. Updates hierzu findet ihr an dieser Stelle.


Eine tolle Idee war dieses kleine Heft was Martin Missy da zustande gebracht hat, da musste ich doch gleich ein paar Fragen stellen:

Wie kam die Idee zu diesen sehr guten und interessanten Heft?

Die Idee hatte ich schon länger. Gewisse Passagen hatte ich auch schon mal auf der Protector Facebook Seite gepostet. Ich glaube, die ursprüngliche Idee bekam ich, als ich Lemmys "White Line Fever" gelesen habe. Nun ist bei uns nicht annähernd so viel Info zusammengekommen, wie bei Lemmys Biografie, aber ich denke trotzdem, dass es für die meisten Protector Fans interessant sein kann.

Wie lange hast Du gebraucht, um das Material zusammenzustellen und woher kommt das ganze Material (ist dies alles von Dir selbst oder auch von Fans, Freunde und Magazinen?

Ich hatte schon vor einiger Zeit Fragmente zusammengetragen, um sie in eine persönliche Biografie von mir einzufügen. Nach und nach kristallisierte sich dann jedoch die Idee einer Protector-Biografie heraus. Hatte schon einige Sachen auf Facebook veröffentlicht (u.a. auch Interviews mit den ganzen Bandmitgliedern sowie allen Gigs der Band) und habe dann nach und nach weitere Infos und Bilder zusammengetragen. Alles in allem habe ich bestimmt ein Jahr an den Apocalyptic Chronicles gesessen. Am Anfang noch ziemlich sporadisch, und in den letzten Monaten dann immer intensiver. Das meiste Material kommt von ehemaligen Bandmitgliedern (inkl. meiner Wenigkeit), sowie engen Freunden der Band (Peter Schulz, Axel Heineck, Frank Baier...).

Für das Layout hast Du Hilfe erhalten, hast Du mir vorweg schon gesagt. Wer war dafür zuständig und hast Du dabei ein Auge mit drauf geworfen oder hat es die Person allein am Rechner erstellt?

Ich habe eigentlich alles so hinbekommen, wie es auch im Heft zu sehen ist. Ich habe zunächst Wordfiles mit den Texten + Bildern erstellt, die ich dann als Pdf-Files abgespeichert habe. André, der Layouter von High Roller Records, hat dann nochmal drüber geschaut und hat dem ganzen dann den "Feinschliff" verpasst (da ging es um Farbcodes, etc., wovon ich keine Ahnung habe), damit die Druckerei etwas damit anfangen konnte.

Nachdem das Heft fertig war, welche Gedanken gingen Dir beim Anschauen für Gedanken durch den Kopf? Wie schön es damals war oder auch mal oh weh das bin ich auf dem Foto oder sonst irgendwelche komische Gedanken?

Sowohl als auch. Es ist schon fantastisch zu sehen, was meine Bandkollegen und ich in den Letzten ca. 35 Jahren so alles an positiven Erlebnissen gehabt haben. Aber Michaels Tod schwebt selbstverständlich immer über allem. Er hatte die Band zusammen mit Hansi 1986 gegründet, und wenn er nicht dem Heroin zum Opfer gefallen wäre, hätte er die Band bestimmt noch viele Jahre weitergeführt. So mussten ihn Olly und Matze Grün 1992 notgedrungen durch Marco Pape ersetzen, weil es einfach nicht mehr weiterging...und 1994 war dann auch dieses kurzzeitige Kapitel von Protector zuende. Aber alles in allem sind die meisten Erinnerungen positiver Natur.

Musikalisch gab es ja 2019 „Summon The Hordes“, wann gibt es die nächste Scheibe? Habt ihr schon was im Koffer versteckt, was können die Fans dann da erwarten?

Durch die Coronapandemie fand in diesem Jahr kein einziges Protector Konzert statt. Dadurch hatten wir viel Zeit neue Stücke zu schreiben. Im Moment haben wir 11 Songs fertig. Am Ende werden es wohl vermutlich 12-13 Songs sein, von denen wir dann 10 Stück für die Platte auswählen werden. Wenn alles so läuft wie wir uns das Erhoffen, werden wir in der ersten Hälfte von 2021 die Aufnahmen durchführen. Musik mäßig wird es da keine Experimente geben. Wem unsere letzten drei Platten gefallen, der wird vermutlich auch unsere kommende Platte gut finden.

Wie seid ihr selbst mit der letzten Scheibe zufrieden und was habt ihr von eurer früheren Zeit in die „Neuzeit“ der Band mitrübergebracht?

Wir sind sehr zufrieden mit Summon the Hordes. Ich denke, dass es uns gut gelungen ist, den "Spirit" von Protectors Musik aus der Zeit 1987-1989 auf unseren drei Scheiben von 2013, 2016 und 2019 einzufangen. Das war ja auch von Anfang an unser Plan. Keine Experimente oder Neue Mutigkeiten. Hätten wir letzteres gewollt, dann hätten wir nicht Protector wiederbeleben müssen, sondern hätten als eine ganz andere Band weitergemacht.

Wie erlebst Du gerade diese schwere Zeit für Veranstalter, Musiker die durch diese immer wieder aufkommenden Auszeiten dank des Fuck Corona Virus kein oder kaum Geld verdienen? Hälst Du diese Pausen durch die Politik gerechtfertigt – abgesehen von den unterschiedlichen Hygieneregeln in den unterschiedlichen Ländern? Auch wenn Abstand – Maske ja fast überall gleich ist.

Ich bin persönlich da gespalten. Einerseits denke ich, dass man gewisse Veranstaltungen durchaus würde durchführen können (unter Auflage gewisser Hygiene Maßnahmen selbstverständlich), andererseits scheint dieses vermaledeite Virus so ansteckend zu sein, dass jede Veranstaltung ein gewisses Risiko beinhaltet. Ich möchte derzeit wirklich nicht in der Haut unserer Politiker stecken. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich selbst entscheiden würde, wenn ich das Sagen hätte. Egal wie man es auch anpackt, anschließend werden einem so oder so Leute mit Kritik kommen.

Wie läuft das jetzt in dieser Zeit mit dem Proben so bei euch ab? Ist ja schon normal nicht immer einfach immer alles unter einen Hut zu bringen aber durch die Hygienebestimmungen ist es jetzt noch etwas schwerer?

Bis, vor kurzem lief es mit unseren Proben so ab wie in den letzten Jahren auch: Meine Bandkollegen (die in Uddevalla, 500 Kilometer von Stockholm entfernt, wohnen) proben einmal in der Woche zusammen. Ich besuche sie dann 1-2mal pro Jahr (meist vor anstehenden Gigs oder Plattenaufnahmen) und probe dann mit ihnen zusammen. Wenn neue Songs geschrieben worden sind, nehmen meine Bandkollegen diese "provisorisch" (mit einem kleinen digitalen Aufnahmegerät) auf, und schicken mir die Songs per Internet, damit ich die Texte dazu schreiben kann. Seid kurzem ist der Proberaum in Uddevalla jedoch, "dank" steigender Covid-19-Zahlen an der Westküste, geschlossen. Also läuft im Moment auch bezüglich Proben nichts. Mal schauen was die kommenden Monate so bringen... (wolle)

Sacrifire ist wieder eine neue Band, die sich aus verschiedenen anderen bekannten Bands zusammenstellt und ihre erste Veröffentlichung der Fangemeinde präsentiert. Da es für mich auch Bands sind, die ich schon jahrelang verfolge und die Musik von Sacrifire nicht schlecht klingt, wollte ich mehr von den Jungs erfahren, auch wie in der Zeit des Corona-Virus die Zusammenarbeit in der Band geklappt hat. Hier die Antworten.

Was hat Euch dazu beweget, dieses Projekt auf die Beine zu stellen? Wer kam auf die Idee und wie kam die Bandzusammenstellung zustande?

Joe: Die Idee entwickelte sich 2018 auf dem Aaaargh-Festival, Disbelief und Warpath spielten da gemeinsam und bei der Aftershow-Party schwelgten Dirk und ich in Erzählungen über die gute, alte, gemeinsame Zeit. Dirk war Co-Produzent der beiden ersten Disbelief Scheiben und danach haben wir uns immer mal wieder getroffen und eine Zeitlang haben Disbelief-Musiker bei Richthofen live ausgeholfen. Da ich sowohl Bass, als auch Gitarre spiele, war es einfach, sich mit Fab von Disbelief einen Drummer zu holen, der sich auch mit dieser Art von Musik identifiziert. Und schon war das Trio komplett, um zumindest im Studio alles abdecken zu können.

Wer schreibt die Songs? Einer alleine oder geben die anderen Jungs auch ihre Ideen zu den Songs dazu? Woher kommen die Einflüsse und musikalischen Inspirationen, gerade auch beim Gesang?

Joe: Das Songwriting mache ich, die Songs schicke ich weiter und dann kann jeder nochmal seinen Part zusteuern und Verbesserungen anbringen. Wir hatten immer schon einen ähnlichen Musikgeschmack und als damals Devin Townsend´s OCEAN MACHINE veröffentlicht wurde, hat es Dirk und mich weggehauen. Diese Atmosphäre in der Musik hat mich inspiriert und so entstanden viele Jahre später die ersten Songideen, ich habe Dirk davon erzählt und er war begeistert, zumal er gerne seine cleane Stimme etwas mehr zum Einsatz bringen möchte. Wir werden da sehr viel ausprobieren, neue Wege beschreiten. Bisher habe ich mit den 4 EP Songs insgesamt 19 Songs am Start, die alle sehr melodiös und atmosphärisch sind. Ich glaube, ich verspreche nicht Zuviel, dass viele Fans positiv überrascht werden.

Dirk: Speziell, was den Gesang angeht, war ich völlig frei und unbeeinflusst. Früher war ich immer glücklich und stolz, wenn ich nach dem einem oder anderem Idol von mir geklungen habe. Mit dem Alter wurde es mir zunehmend mehr egal, und ich bin einfach froh und glücklich, wenn ich Text, Idee und Inhalt so mit meiner Stimme transportieren und interpretieren kann, das es mir eine Freude ist, Liedern meine Stimme zu geben und sie zu interpretieren. Ich selbst habe nur bei den instrumentalen Versionen die eine oder andere Band als musikalischen Einfluss wahrgenommen. Und selbst da stellte sich heraus, dass meine Gedanken dazu eher subjektiv waren! Die Bands, die Joe vom Riffing und der Melodiegebung her, tatsächlich beim Komponieren beeinflussen, sind andere. Nachdem unsere EP fertig war und verschieden Leute Sacrifire gehört haben, gab es in vielerlei Hinsicht Vergleiche zu anderen Bands! Die gehen von Gojira über Type O Negative, Katatonia und Paradise Lost, bis zu End Of Green!

Um welche Dinge handeln eure Texte? Geht’s eher um private Dinge oder auch mal um politische Sachen?

Dirk: Im Grossen und Ganzen handelt es sich schon um sehr persönliche Gedanken, Erfahrungen. In meinen Texten findet sich bisher nichts politisches oder etwa über globale Ereignisse. In den Texten befasse ich mich mit Themen wie Selbstfindung (The Search), eine überwundene Trennung (As if you never existed) Menschenkenntnis, Selbsteinschätzung und Charaktereigenschaften (Broken) oder eine neue Liebe und die Sehnsucht nach Nähe ( Until we die ). "Until we die " ist meine Textvorlage die Fab sehr gut mit seinen eigenen Worten ergänzt und vervollständigt, und somit dem Ganzen eine andere Tiefe gegeben!

Ihr wohnt ja gerade denke ich nicht alle Haus an Haus, wie wurde dann gerade in dieser verrückten Zeit mit dem Corona-Virus die EP eingespielt? Gab es auch mal ein oder zwei Proben zusammen im Proberaum oder wurde alles „nur“ online abgehandelt?

Fab: Also wir drei wohnen wirklich nicht gerade Haus an Haus, obwohl Dirk und ich jetzt zumindest schonmal im gleichen Bundesland leben.

Bevor wir ins Studio gegangen sind, haben wir die Songs jeweils von Zuhause aus als Demo aufgenommen und uns gegenseitig zugeschickt. Da kamen wirklich einige Versionen zusammen, bis wir uns alle einig waren. Danach sind wir alle einzeln ins Studio gegangen, ohne jemals geprobt zu haben.

Wirklich getroffen haben wir uns dann als die Produktion fertig war und wir uns diese gemeinsam angehört haben. Und so komisch es klingt, ich glaube dieser Vorgang tat uns richtig gut.

Zurzeit arbeiten wir in der gleichen Vorgehensweise an neuen Songs und ich freue mich jetzt schon wieder ins Studio zu gehen, um ein komplettes Album aufzunehmen.

Aber da wir ebenfalls planen, das ganze auch auf die Bühne zu bringen, werden wir dann vielleicht auch einmal zusammen proben-P

In welchem Studio wurde die EP dann fertiggestellt und wie muss man sich dies vorstellen, mit den ganzen Abstandsregeln etc. oder ging das dann alles über PC?

Dirk: Der Songwritingprozess hat sich ja schon über einen gewissen Zeitraum erstreckt. Die eigentlichen Aufnahmen haben gar nicht so viel Zeit in Anspruch genommen. Nachdem Joe eine Pilotspur auf der Gitarre zu Hause aufgenommen hat, ist Fab zu Corny Rambadt ins Studio nach Essen gefahren und hat dort die Drums in zwei Tagen aufgenommen. Corny hat bereits schon mit Disbelief als Produzent zusammen mit Fab gearbeitet. Von daher war es schon einfacher, da sich die beiden kannten. Corny hat schon einiges an Bands produziert, u.a Disbelief , Bonded, Sodom u.a.!

Danach hat Joe alle Gitarren, immerhin drei verschiedene, und den Bass in Hessen bei Michal Mheinz aufgenommen. Der dürfte einigen durch die Zusammenarbeit mit den Onkelz bekannt sein. Von da aus gingen die bis dahin gemachte Aufnahmen zurück zu Corny, der hat die Gitarrenspuren gereamped und einen ersten Instrumentalmix gemacht. Daraufhin ging es für mich ins Studio nach Essen. Es war das zweite Mal für mich im Rambado Studio. Ich hatte vergangenes Jahr schon bei einer Session mitgemacht, bei denen die Backing Vocals für das Bonded Album recorded wurden. Diesmal waren wir allerdings die Hauptfiguren und die Zusammenarbeit mit Corny war für mich einfach klasse und äußerst entspannt. Null Stress, gutes Equipment, von den Kopfhörern und dem Micro in der Gesangskabine, bis hin zum gut gekühlten Bier oder dem Flur vor dem Studio, in dem Ich mich hervorragend warmsingen konnte, sowie Corny selbst, sorgten für eine lockere Atmosphäre

Da wir im Studio nie mehr als zwei Personen waren, war das mit den Abstandsregeln eh hinfällig!

Ist bestimmt alles nicht gerade einfach für Euch als Musiker, kaum oder eher keine Konzerte, dann das Proben oder eben die Aufnahmen im Studio?! Wie denkt Ihr über die jetzige und vergangene Zeit mit diesem Fuck-Virus?

Fab: Ich denke, wir müssen alle nach vorne schauen und hoffen, daß wir 2021 ein bisschen Normalität zurückbekommen. Für 2020 waren extrem viele Shows geplant, insbesondere, da dieses Jahr auch das 30- bzw. 20-jährige Bühnenjubiläum für Disbelief und Antimatter markiert. Das hätten wir uns alle etwas anders gewünscht. Es ist wirklich interessant, daß ich in diesem Jahr immer wieder gefragt werde, wann denn das nächste Konzert stattfindet, wann ein Konzert nachgeholt wird etc. Ich wünschte, ich hätte eine verlässliche Kristallkugel auf meinem Schreibtisch welche die Antworten dazu hat. Aber solange kein Impfstoff gefunden wird, wird es auch keine Konzerte im gewohnten Rahmen geben. Warpath haben am letzten Wochenende eine sehr erfolgreiche Show nach Corona Richtlinien gespielt und ich hoffe sehr, daß dies auch in Zukunft weiterhin möglich ist, um die Zeit zu überbrücken.

Joe: Wie Du sagst, ist Kunst derzeit so gut wie nicht möglich, eine riesige Branche ist fast komplett lahmgelegt und viele Existenzen sind bedroht. Da ich in meinem normalen Job auch von Kurzarbeit betroffen bin, habe ich die verfügbare Zeit, die ich dadurch gewonnen habe, genutzt, um kreativ zu sein. Allein in den Monaten April/Mai 2020 habe ich über 10 komplette Songs geschrieben, die auch meine vorhandenen Gefühle wiederspiegeln und die waren überwiegend geprägt von dem Wunsch nach Normalität und einem inspirierenden Leben, und da ist Musik der beste Weg, um sich auszudrücken. Ich kann nur alle Musiker dazu aufrufen, weiter kreativ zu sein und ihre Musik über alle Kanäle des Internets rauszuhauen, damit ein Austausch mit den Fans entstehen kann. Es wird kein "nach dem Virus" geben, der Virus bleibt und wir müssen weiter machen mit dem Virus!

Dirk: Eigentlich haben Fab & Joe schon alles wichtige zugesagt. Wenn ich was wirklich gut gefunden habe in den letzten Monaten, dann die leeren Autobahnen im April 2020 und die weniger überfüllten Bahnen.

Denke, die Politik lässt doch leider die Musiker, Veranstalter, Techniker in der Luft hängen und der eine oder andere wird daran nicht nur ein paar Wochen zu knabbern haben. Wie seht Ihr das und was bekommt ihr mit von anderen Musikern und Veranstaltern, die wenig oder kein Einkommen durch die Musik haben?

Fab: Insbesondere für Veranstalter, Booker, Club - oder Kneipenbetreiber, Backliner und Musiker, welche ausschließlich von der Musik leben, ist es absolut katastrophal. Ich bekomme dies immer wieder im Freundeskreis mit und jeder kämpft sich irgendwie durch.

Einige nehmen nun Aushilfsjobs in einem komplett anderen Business an, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Wir drei haben alle einen festen Job neben der Musik, welcher die laufenden Kosten abdecken kann. Und dafür sind wir grade sehr dankbar.

Ebenfalls möchte ich an dieser Stelle ein großes Lob an die Metalszene (weltweit) richten, welche uns, wo es nur eben geht, durch Merchandisebestellungen unterstützt (auch wenn der Versand manchmal teurer ist als der eigentliche Einkauf...). Dies ist nicht selbstverständlich, gerade wenn man nicht Live spielen kann, um die aktuellen Veröffentlichungen zu promoten. Horns up!

Dirk: Ich bin froh, wenn Konzerte, Veranstaltungen, und alle anderen Einschränkungen, die ein lebenswertes Leben für jeden Menschen einschränkt, bald zur Vergangenheit gehören. Zuviel Existenzen sind bedroht, und ein Leben ohne Konzerte und Live Kultur ist nichts wert!

Habt Ihr mit Sacrifire noch mehr geplant, irgendwann auch ein komplettes Album und irgendwann auch mal mehrere Konzerte/ Tour?

Dirk: Natürlich ist unser Ziel, daß wir 2021 einen kompletten Longplayer veröffentlichen können. Genug Songs sind da, und der Wille dazu ist allemal vorhanden! Ähnlich sieht es mit den Live Shows aus. Das wird allerdings auch noch ein wenig mehr Arbeit in Anspruch nehmen, da wir Sacrifire bestimmt noch mit mind. zwei Musikern an den Gitarren verstärken werden. Es wird aber auf jeden Fall Live Konzerte geben, denn es gab schon erste Anfragen und außerdem sind wir, glaube ich, ganz schön heiß darauf, mit diesen Songs auf die Bühne zu gehen

…noch was für die Fans eurer Bands…?!

Dirk: Seid neugierig und hört mal rein bei Sacrifire....Wir klingen nicht wie eine Mischung aus unseren Stammformationen, was aber nicht zu heißen hat, dass wir weniger gut sind!

Mit Warpath arbeiten wir derzeit auch an neuem Material. Es wird zum Jahreswechsel eine 30 Years of Warpath Compilation mit neuem und altem Songmaterial geben, und im Frühsommer gibt es das nächste Album.  (wolle)
 

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POSSESSED Titelstory und Interviews mit ASSASSIN, GRIP INC., SULPHUR AEON, BLOOD FIRE DEATH, CRITICAL MESS, GUMOMANIACS, INDUCTION, TOXIKULL, WARCHEST und NEW EVIL MUSIC. Plus Fanzine-Special und zahlreiche Live-Reviews sowie CD Reviews & 7`inch Special

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